Eindrücke von der Festveranstaltung am 16. Jan. 2026
Der Zittauer Bürgersaal mit über hundert Gästen.
Durch die Festveranstaltung führte Lutz Günther (MDR)
Für die musikalische Umrahmung sorgte der Jazzpianist Tobias Forster aus Zittau.
Landrat Stephan Meyer, zugleich auch Stiftungsratsmitglied in der zivita, eröffnete die Bürgerpreisverleihung mit einem Grußwort.
Auch Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker und zugleich zivita-Stifter begrüßte die Gäste.
Die Festrede hielt Manuela Thomas, Vorstandsvorsitzende der Engagementstiftung Sachsen.
Die Bronzefiguren, die an vier Preisträger aus dem Landkreis Görlitz übergeben wurden.
Das Büffet gab zahlreiche Möglichkeiten, nach der Feier ins Gespräch zu kommen.
Strahlende Stiftungsratsmitglieder, die die Festveranstaltung initiiert und organisiert haben.
Die vier Bürgerpreisträger
Cornelius Stempel, Bürgermeister von Oderwitz, hielt die Laudatio für Dr. Karl-Heinz Erdmann.
Gratulation durch Stiftungsrätin Sabine Scholz
Dr. Karl-Heinz Erdmann aus Oderwitz – Ortschronist Zum Portrait
Anna-Maria Danzeisen, Ehrenamtlich Aktive aus Löbau, hielt die Laudatio für Jana Lambrich, ebenfalls aus Löbau.
Gratulation von Landrat Stephan Meyer
Jana Lambrich aus Löbau – Vorstandsmitglied in Löbau lebt e.V. und LichtSpielHof Löbau e.V. Zum Portrait
Tobias Steiner, Bürgermeister von Oybin-Lückendorf, hielt die Laudatio für Joachim Bößmann.
Übergabe der Bronzefigur
Joachim Bößmann aus Oybin – Ortswegewart, Kirchenführer und Helfer der Gemeinde Zum Portrait
Willem Riecke, Bürgermeister der Stadt Herrnhut, hielt die Laudatio für Jan Tischer aus Ruppersdorf.
Gratulation durch Stiftungsrätin Rica Wittig
Jan Tischer aus Ruppersdorf – Jugendfeuerwehrwart Zum Portrait
Ehrenamtliche, die mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden
André Herrmann aus Olbersdorf Als langjähriges Mitglied im Motorsportverein MC Robur Zittau e.V. hat André Herrmannüber 25 Jahre hinweg mit unermüdlichem Einsatz regionale Motorsportveranstaltungen organisiert. Im Jahr 2000 übernahm er bei der Wiederauflage des Lückendorfer Bergrennens die Koordination und Planung der Streckensicherung und des Streckenaufbaus. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz in der Nachwuchsförderung. Als qualifizierter Trainer im Jugend- und Breitensport vermittelt André Herrmannnicht nur fundiertes technisches Wissen, sondern auch wesentliche Werte wie Fairness, Disziplin und vor allem ein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein. Außerdem engagiert er sich im Motorrad- und Technikmuseum Großschönau. Mit großer Leidenschaft gibt er Besuchern fundierte technische Erklärungen und unterstützt tatkräftig bei der Pflege und Wartung der historischen Technik.
Hans-Werner Krause aus Friedersdorf Hans-Werner Krause gehört seit 1991 zu den Darstellern des Mundart-Theaters in Neusalza-Spremberg. Als das Ende der Theatertradition drohte, übernahm er die Initiative und erweckte 2017 die Theatergruppe unter den Namen „De MundArtigen“ zu neuem Leben. Hans-Werner Krause kümmert sich um die Stückauswahl, koordiniert die regelmäßigen Proben und Auftrittstermine, führt Regie, baut Kulissen, sorgt für den Transport zu den unterschiedlichsten Auftrittsorten und spielt natürlich nach wie vor mit großem Enthusiasmus in seiner unverwechselbaren Art in allen Inszenierungen mit. Er ist das Gesicht und der Motor der „MundArtigen“. Außerdem ist der inzwischen 71-Jährigen seit vielen Jahren aktives Mitglied seiner Kirchgemeinde und singt im Kirchenchor sowie bei den „Spreesängern“, einem seit über 30 Jahren bestehenden Männerchor. Und er gehört zum Vorstand des Vereins „Kultur- und Heimatfreunde Neusalza-Spremberg“.
Bärbel Hoyer aus Löbau Bärbel Hoyer unterstützt die Löbauer Seniorensportgruppe schon seit vielen Jahren als Übungsleiterin - immer mit viel Engagement, neuen Ideen, guter Laune. Die 78-Jährige übernimmt außerdem viele ehrenamtliche Tätigkeiten für die Stadtverwaltung Löbau. Sie begleitet zum Beispiel Veranstaltungen in der Johanneskirche, stellt sich dortauch als Garderobendame zur Verfügung. Gleiches übernimmt sie bei den zahlreichen Veranstaltung in der Messe - und Eventhalle Löbau. Für heiratswillige Brautpaare richtet sie das Standesamt her und ist für das Auf- und Zuschließen des Rathauses mitverantworlich. Vor wenigen Wochen hat sie sich zur Mitarbeit im Seniorenrat der Stadt Löbau bereiterklärt.
Henri Hänchen aus Weißkeißel Henri Hänchen ist seit vielen Jahren die gute Seele der Gemeinde und das auf sehr vielen Gebieten. Als Gemeindearbeiter kam er zwangsläufig viel mit den Einwohnern in Kontakt. Aber auch nach Feierabend nahm er sich den privaten Sorgen und Nöten insbesondere der älteren Einwohner an und half, wo er konnte. Seit 1990 hat er bei allen Dorffesten und sonstigen Veranstaltungen im Freizeitpark alles mitorganisiert, vorbereitet, aufgebaut und auch wieder mit abgebaut. Genauso leidenschaftlich wirkte er bei den kulturellen Veranstaltungen der Gemeinde mit. Er schaute nie auf die Uhr und war immer zur Stelle, wenn seine Hilfe gebraucht wurde. Jetzt, wo er im Ruhestand ist, kann die Gemeinde weiterhin auf seine ehrenamtliche Unterstützung zählen.
Günter Küpper aus Zittau Günter Küpper ist seit 63 Jahren ehrenamtlich aktiv. Zunächst als Vorsitzender des Kreiskomitee Touristik und Wandern, danach beim Rat des Kreises Zittau im Bereich des ehrenamtlichen Umweltschutzes.1982 gründete er die Fachgruppe Geologie/Mineralogie Zittau und war 14 Jahre ihr ehrenamtlicher Leiter. Vor 21 Jahren gründete er das GeoZentrum Zittau, um vor allem die Naturkundebildung von Kindern zu fördern. Dabei ist der passionierte Geologe auch grenzüberschreitend tätig - mit Schulen aus Sachsen, Böhmen und Schlesien. Die Bilanz seiner ehrenamtlichen Arbeit kann sich sehen lassen: Über 900 Veranstaltungen wurden mit der Unterstützung weiterer Vereinsmitglieder und Förderer durch ihn vorbereitet und durchgeführt.
Diana und Holger Schröter aus Friedersdorf Diana und Holger Schröter sind Mitglied im Friedersdorfer Kultur- und Feuerwehrverein und tragen maßgeblich dazu bei, das kulturelle Dorfleben lebendig zu halten und immer wieder neue Impulse zu setzen. Darüber hinaus engagiert sich Holger Schröter bei den Ortschronisten und gibt jedes Jahr einen Kalender zur Ortsgeschichte heraus. Diana Schröter ist Mitglied im Ortschaftsrat und kümmert sich um Anliegen der Bürger, wobei sie viel Wert auf die Verbindung zwischen Alt und Jung legt. Sie koordiniert Hilfsangebote und fördert so eine Dorfgemeinschaft, in der sich alle Generationen gehört und unterstützt fühlen. Diana und Holger Schröter sind stets zur Stelle, wenn etwas im Dorf verschönert, gesäubert oder repariert werden muss. Ihr unermüdliches, zuverlässiges Engagement macht die beiden zu unentbehrlichen Säulen der Dorfgemeinschaft.
Andreas Hartmann aus Königshain Andreas Hartmann betreut seit 2022 ehrenamtlich sämtliche Wanderwege der touristischen Region „Königshainer Berge“. Sein großes Engagement erstreckt sich von Planung über unzählige Kontakte mit den entsprechenden Institutionen und Bürgern bis zur handwerklichen Umsetzung von Wegweisern, Erholungspunkten und Wegesicherungen. Darüber hinaus hat er maßgeblich an der Planung und Umsetzung der drei neuen Themen-Lehrpfade in der Königshainer Region mitgewirkt. Ebenso bringt er sich federführend in die Entwicklungen am historischen Bahnhof „Königshain Hochstein“ ein. Ein großes Herzensprojekt sind ihm die regelmäßig stattfindenden Foto- und DIA-Abende mit historischen Bildern von Königshain, dessen Bürgern und Höhepunkten der Vergangenheit.
Harald Lucke aus Lückendorf Harald Lucke pflegt seit 2010 den 8 km langen Rundweg Lückendorf und gewährleistet eine sichere Wegführung. Für diese Aufgabe entwickelte er innovative, platzsparende Schablonen für die Farbmarkierungen. Außerdem ist ihm der Nachwuchs ein großes Anliegen. Deswegen führt er regelmäßig Schulungen für neue Wegewarte durch und begleitet sie als Mentor. Harald Lucke setzt sich auch sehr dafür ein, dass die verschiedenen Akteure im Naturpark Zittauer Gebirge zusammenarbeiten. Fleiß, Ausdauer, Kreativität und handwerkliches Können prägen die Arbeit von Hans-Werner Krause.
Benjamin Pfefferkorn aus Zittau Benjamin Pfefferkorn ist ein leidenschaftlicher Denkmalschützer. Seit 2012 engagiert sich für geschichtlich wertvolle Häuser, die dem Verfall preisgegeben sind. Der Architekt erwarb bereits mehrere Häuser – nicht um mit ihnen Profit zu machen, sondern einzig um sie für das Stadtbild zu bewahren. Deswegen legt auch auch oft selbst Hand an, um mit Notsicherungsmaßnahmen schlimmeren Schaden zu verhindern und die Bausubstanz für die Zukunft zu retten. Aus demselben Grund engagiert sich Benjamin Pfefferkorn beim Erhalt der “Mandaukaserne”.
Margit Heinrich aus Zittau Fr. Heinrich, die seit 12 Jahren aus der Arbeit des Ambulanten Hospizdienstes nicht wegzudenken, investiert sich seit 2015 verstärkt in die junge Generation. Zusammen mit einer hauptamtlichen Kollegin, lädt sie 8. Und 9. Klassen mit ihren Lehrkräften zu einem Vormittag ein und geht auch an Schulen im Rahmen des Religions- oder Ethikunterrichtes. Es ist ihr ein großes Anliegen, die Themen Trauer und Sterben und der Umgang mit den damit verbundenen Gefühlen, der heranwachsenden Generation nahezubringen. Sie sieht die Bedeutung dieser Arbeit vor allem in der Stärkung der Resilienz der jungen Menschen. Als pensionierte Lehrerin gelingt es ihr herzhaft die Aufmerksamkeit und das Interesse der Schüler zu wecken, um sich auf diese Themen einzulassen.
Madeleine Dießner aus Cunewalde Fr. Dießner engagiert sich seit 2020 im Ambulanten Hospizdienst und zeichnet sich durch eine besondere Flexibilität aus. Neben ihrem Berufsleben ist die Mutter von drei Kindern bereit, sich in unserem Dienst auf die verschiedensten Menschen und ihre individuellen Situationen einzulassen und an deren Seite zu bleiben. Sei es die alte Dame, die im Sterben liegt oder an der Seite der über 90- jährigen Dame zu bleiben, die sich entschieden hat keine Nahrung mehr zu sich zu nehmen und jetzt Hilfe dabei braucht um ihre letzten Dinge zu ordnen. Dabei schauen beide und auf ihr reiches Leben zurück, wenn die alte Dame ihre Erinnerungen mit Fr. Dießner teilt. In einem anderen Fall fängt Fr. Dießner eine Familie auf und kümmert sich um den Sohn einer noch jungen Mutter, die schwer erkrankt ist und bald verstirbt.
Ilona Müller aus Ebersbach-Neugersdorf Fr. Müller begleitete über eine längere Zeit eine schwer erkrankte Frau, die unbedingt noch einmal eine längere Zeit in ihrer „Datsche“ an der Ostsee verbringen wollte. Da der Wünschewagen die Verantwortung für die medizinische Versorgung bei solch längeren Aufenthalten nicht gewährleisten kann, bot sich Fr. Müller an, mit der zu Begleitenden die gemeinsame Zeit an der Ostsee zu verbringen und Erinnerungen zu teilen. Da Fr. Müller eine pensionierte, erfahrene Intensivkrankenschwester ist, traute sie sich auch zu, die Verantwortung für die medizinische Betreuung zu übernehmen. So ermöglichte sie dieser sterbenskranken Frau am Ende ihres Lebens noch ihren Herzenswunsch, von der geliebten Ostsee Abschied zu nehmen.
Matthias Günzel aus Hohendubrau Matthias Günzel war bis zu seiner schweren Erkrankung Betreuer bzw. Mannschaftsleiter mehrerer Jugendgruppen des Sportvereins Gebelzig 1923 e.V. Er plante und gestaltete Trainingseinheiten im Juniorenbereich und übernahm alle organisatorischen Tätigkeiten vor bzw. nach jedem Spiel sowie Turnieren. Im Verein wird er vor allem für sein organisatorisches Talent auch hinter den Kulissen geschätzt. Für jedes Problem hatte er eine Lösung parat. Desweiteren unterstützte er mehr als sechs Jahre den Förderverein der Schule/Kindereinrichtung e.V. Hohendubrau. Beim Schüleraustausch übernahm er die Begleitung der Kinder aus Polen. Außerdem war Matthias Günzel bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv und begleitete u.a. die Wettkämpfe.
Enrico Kasper aus Friedersdorf Enrico Kasper ist seit 15 Jahren Mitglied des Landsportvereins Friedersdorf. Seit über zehn Jahren ist er als Übungsleiter im Nachwuchsbereich tätig und betreut in der laufenden Saison die A-Jugendmannschaft. In all den Jahren engagierte er sich für die Werterhaltung und den Neubau des Vereinsgebäudes. Außerdem pflegt er die Zusammenarbeit mit Sponsoren. Seit 2007 ist Enrico Kasper auch im Karnevalverein der Gemeinde Schönau-Berzdorf aktiv und hilft bei der Organisation von jährlich rund zehn Veranstaltungen.
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